Museen & Sammlungen

in der Samtgemeinde Bevensen

Heimat- u. Treckermuseum

Im Jahre 1983 fand im Nachbardorf ein Trecker-Kräftemessen statt. Trecker mussten einen Bremswagen ziehen.
Als plötzlich ein 55 PS Lanz Bulldog, Baujahr 1938, mit seinem unverwechselbaren Klang zu hören war, lief in Jürgen Scharnhop seine Kindheit wie ein Film ab und er entschloss sich spontan alte Trecker und Landtechnik zu sammeln, um sie der Nachwelt zu erhalten und zu zeigen.
Besucher finden heute 30 Trecker von 11-55 PS ab Baujahr 1938 in dem Museum.
Wer Lust hat, kann u.a. das Anlassen eines Lanz Bulldog erleben, der ca. 10 Minuten vorgeheizt wird, um ihn dann mit dem Lenkrad anzuwerfen.

 

Vorabinformationen und eine Anfahrtskizze zum "Heimat- und Treckermuseum" von Jürgen Scharnhop erhalten Sie auf dem Flyer, der zum Download bereitsteht. [391 KB]

 

NDR, 19.11.2007

In diesem einzigartigen Museum

findet man Trecker aus mehreren Generationen, die von Herrn Scharnhop in liebevoller Kleinarbeit restauriert wurden...

... und Werkzeuge, Haushaltsgeräte, Mopeds

und vieles mehr.

Das Museum ist täglich von 8 - 18 Uhr geöffnet.
Führungen bitte anmelden unter Tel. 05807/248

Kontakt:
Heimat- und Treckermuseum
Hof Scharnhop
Jürgen Scharnhop
Niendorf 1, Haus Nr. 2
29591 Römstedt
Tel. 05807/248
Email:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website:
www.hof-scharnhop.de

Der Hof Scharnhop.

Trecker ...

... Trecker ...

... Trecker ...

... und nochmals Trecker ...

... und eine alte Zapfsäule ...

... eine Dreschmaschine ...

... und eine Bohrmaschine.

Trecker-Treffen am 04.09.2005 in Niendorf I

Am 04.09.2005 fand in Niendorf I auf dem Hof Scharnhop ein Trecker-Treffen statt. Hier konnten neben Trecker-Oldtimer auch Motoren, Dreschmaschinen und landwirtschaftliche Gebrachsgegenstände besichtigt werden.

Heimatkundliche Privatsammlung Dreyer

Nach Stillegung des ortseigenen Wasserwerkes (1979 Anschluss an die Kreiswasserversorgung) hat die Familie Dreyer das Grundstück mit Wasserturm gekauft.

1982 hat Familie Dreyer das Gefallenen-Denkmal 1914/18 vor der Müllkippe bewahrt und am Wasserturm wieder aufgestellt. Es war schon 1967 im Zuge eines Straßenbaues abgetragen und sollte nun endgültig auf den Müll gebracht werden.

Der Wasserturm beherbergt heute die „Heimatkundliche Privatsammlung Dreyer“.

Die "Heimatkundliche Privatsammlung Dreyer"

befindet sich im alten Himberger Wasserturm. Daneben des Ehrenmal für die Gefallenen des Krieges 1914/18

In jahrzehntelanger Arbeit hat Klaus Dreyer eine umfangreiche Sammlung historischer Dinge aus Himbergen und Umgebung zusammengetragen. Entstanden ist eine Sammlung, in der Bilder und Objekte aus dem Kirchspiel Himbergen und der Göhrde gezeigt werden.

Eine Besonderheit ist die Sammlung zum Thema „Hochzeit“; hierbei geht es um Bilder, Kränze, Medaillen und Urkunden.

Zur Grünen-, Silbernen- und Goldenen Hochzeit ist eine umfangreiche Porzellansammlung aus der Zeit von 1865 bis 1945 zu sehen. Hinzugekommen ist in den letzten Jahren eine Sammlung „Kantkerbschnitzereien“, eine der letzten Volkskunsttechniken.

Auf Befehl von König Ernst-August von Hannover wurde 1837 ein Holzschild gefertigt mit der Aufschrift „Gemeinde Himbergen, Kreis Uelzen, Landwehrbezirk Celle, Hauptmeldeamt Celle“. Das Schild hängt noch im Original im Wasserturm.

Besichtigung der "Heimatkundlichen Privatsammlung Dreyer" nach Vereinbarung.
Kontakt: 05828/206

Altes Geschirr, Fotos und vieles mehr -

in der "Heimatkundlichen Privatsammlung Dreyer" im alten Himberger Wasserturm gibt es viele kleine Schätze zu bewundern...

... ein ideales Ausflugsziel

für Einheimische und Gäste.

Original Holzschild von 1837

auf Anordnung des Königs von Hannover, Ernst-August, gefertigt.

Diorama des Todes Eleonore Prochaskas

im Gefecht an der Göhrde am 16.09.1813.

Himberger Geschichte in alten Aufnahmen.

Alte Himberger Dokumente.

Kantkerbschnitzerei.

Kirchenmodell zur Aufbewahrung einer Taschenuhr.

Jagdliches aus der Göhrde

nebst Portraits unserer kaiserlichen Majestäten Wilhelm I, Friedrich III. und Wilhelm II.

Text: E. Dreyer
Fotos: A. Springer

Kloster Medingen

Kloster Medingen

Das Medinger Damenstift gehört zu den sechs »Lüneburger Klöstern«, die sich seit dem Mittelalter in der Heide erhalten haben. 1228 wurde der Konvent als Filiale des Zisterzienserinnenklosters Wolmirstedt (nödlich von Magdeburg) gegründet, siedelte sich aber erst 1336 dauerhaft in Medingen an. In seiner Blütezeit zu Anfang des 16. Jh.s beherbergte das Kloster über 100 Nonnen. Im Zuge der Reformation trat der Medinger Konvent nach längerem Widerstand zum protestantischen Bekenntnis über, und 1559 wurde das Kloster in ein Damenstift ungewandelt. Bis heute stehen Äbtissinnen dem Konvent vor und leiten die Geschicke des Klosters. In unseren Tagen bietet Kloster Medingen eine Lebensform für Damen im Rentenalter, die in christlicher Gemeinschaft leben und bei Führungen den Besuchern die Kunstschätze des Hauses präsentieren.
Das Charakteristikum der Medinger Anlage ist die Vereinigung von Kirche und Wohngebäuden zu einer baulichen Einheit. Im Zentrum steht die überkuppelte Kirche. Die beiden Wohnflügel schließen sich seitlich an und bilden mit den Quergebäuden einen Baukomplex in breiter H-Form. Sehenswert sind im Einzelnen ein Krummstab (1496), eine Mauritius-Statue (15. Jh.), ein Gobelin (1547), altes Silber und Porzellan, mittelalterliche Truhen und Schränke sowie das Brauhaus von 1396.
Das Kloster ist wie folgt für Besichtigungen geöffnet: Von Ostersamstag bis 15. Oktober: montags sowie 23. und 24.8. geschlossen; Führungen 10.00 Uhr, 14 – 17 Uhr; Gruppen werden um Anmeldung gebeten.

Kontakt:
Kloster Medingen
Klosterweg 1
29549 Bad Bevensen
Tel.: 05821/2286


Fotos: A. Springer

 

Kloster Medingen um 1907 - Vorderansicht

Kloster Medingen um 1913 - Seitenansicht

Kloster Medingen 1911 - Vorderansicht

Altes Brauhaus im Kloster Medingen

Ansicht um 1935

Museum Schliekau

Aus Liebe zur Heimat und von dem Gedanken getragen, der Nachwelt das zu erhalten, was noch an altem Kulturgut vorhanden ist, schuf Eichinspektor Rudolf Schliekau († 1953) sein »Lebenswerk nach Feierabend« mit vielen verschiedenen Sammlungen, die heute im »Museum Schliekau« zusammengefaßt sind.
Dinge, die anderen zu gering erschienen, Stücke, die schon in der Schuttkuhle gelandet waren oder ins Brennholz sollten, wurden von ihm in nächtelanger Arbeit restauriert und konserviert.
Viele Exponate der Naturgeschichte sowie Gegenstände außereuropäischer Kulturen brachte Rudolf Schliekau aus anderen Ländern mit. Als Maschineningenieur unternahm er in jungen Jahren mehrere Seereisen, die ihn u. a. auch nach Nord- und Südamerika, Afrika sowie nach Asien führten. Auch die Touren, die er später als Ingenieur für eine Magdeburger Installationsfirma unternahm, führten ihn mehrfach ins Ausland.

 

Eichinspektor Rudolf Schliekau sen.

So sind in diesen Sammlungen auch Gegenstände aus Asien, dem pazifischen Raum, Afrika sowie Amerika zu sehen.

1959 wurden die Sammlungen, die in 10 Räumen des Hauses ihren Platz gefunden haben, von dem Sohn des Sammlers, dem Buchbindermeister Rudolf Schliekau († 1980), der Öffentlichkeit wieder zugängig gemacht. Das jetzige Museum umfaßt die Gebiete Vorgeschichte, Naturgeschichte, Handwerk, Hausrat, Feuererzeugung und Beleuchtung, Hauben, Porzellan und Waffen.
Im Raum Vorgeschichte sind die ältesten Werkzeuge, Gebrauchs- und Kultgegenstände der Menschen unserer engeren Heimat zu sehen; vom Steinwerkzeug der Altsteinzeit über die Bronzezeit bis zu den Anfängen der Eisenzeit.

 

Rudolf Schliekau jun.

Zum Vergleich mit anderen Kulturen wurden hier auch prähistorische Gegenstände aus Griechenland, Rom, Ägypten, China, dem vorcolumbianischen Amerika, Afrika und dem polynesischen Gebiet ausgestellt.
Der Raum Naturgeschichte beherbergt eine umfangreiche mineralogische Sammlung, vom einfachen Mineral bis zum Diamanten, vom Eisen- bis zum Golderz, außerdem Versteinerungen aller Formationen. Die ausgestellten Muscheln und Schnecken aus aller Welt überraschen durch ihre Formenvielfalt. Einige besondere Früchte vervollständigen diese Abteilung.
Hier können vor allem Kinder und Jugendliche an die Natur herangeführt werden und erkennen, welche Vielfalt und Schönheit unsere Erde zu bieten hat, wenn die Menschen sie schonen und pfleglich behandeln würden.

 

Die Waffenkammer

Blick in die Bauernstube

In dem kleinen Raum Handwerk sind Werkzeuge und Arbeiten der verschiedensten Berufe ausgestellt. Viele der hier gezeigten Arbeiten stellen das große Können der alten Meister unter Beweis, die mit – aus heutiger Sicht – primitiven Werkzeugen Gegenstände von hoher Präzision und großer Schönheit schufen.
Alte Möbel, u. a. ein gotischer Brotschrank, eine Anrichte mit schöner Intarsienarbeit sowie Gegenstände des täglichen Gebrauchs vom 15. bis 19. Jahrhundert sind in der nächsten Etage ausgestellt.
Der Nebenraum enthält Gegenstände aus dem alten Bevensen, Musikinstrumente sowie Beleuchtungskörper aus der Zeit vor der Elektrifizierung.
Nähzeug, Bügel- und Tolleisen, alte Hauben, sog. Strichmützen, Hutschachteln mit bildschönen Bauernmalereien, Tabakspfeifen, Bierkrüge und vieles andere birgt die nächste Abteilung.
Der letzte Raum beherbergt eine Sammlung Steingut und Porzellan, u. a. holländisches, japanisches, chinesisches und deutsches Geschirr.
Noch viele Jahre werden mit dem weiteren Ausbau und Umbau des Museums vergehen, bis die Sammlungen den ihnen gebührenden Rahmen erhalten haben.
Inzwischen hilft die vierte Generation – die Urenkel des Sammlers –, die Sammlungen für die Öffentlichkeit zu erhalten.

 

Führungen jeden Montag um 16.00 Uhr (pünktlich), größere Gruppen nach Voranmeldung auch außerhalb dieser Zeit.Während der Wintermonate geschlossen.Änderungen vorbehalten, siehe Schaukasten am Hause.

Kontakt:
Museum Schliekau
Kurze Straße 4
29549 Bad Bevensen
Tel.: 05821/1384
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Flyer des Museums zum Download [815 KB]

Vorgeschichtliche Gegenstände

aus dem Raum Bevensen und Umgebung

Museum Schliekau:

Stücke aus der ägyptischen und griechischen Vorgeschichte

Urheberrechte: Für alle auf dieser Seite veröffentlichten Fotos und Texte gilt: Jegliche Vervielfältigung und kommerzielle Verwendung bedarf der Zustimmung des Museums Schliekau. Urheberrechte sind ausschließlich dem Museum Schliekau vorbehalten.

Schulmuseum Seedorf

Das jetzige Dorfgemeinschaftshaus, die ehemalige alte Seedorfer Schule, wurde 1870 erbaut. Umbauten fanden in unregelmäßigen Abständen statt.

Nach dem letzten Umbau im Jahre 2003/04 zum Dorfgemeinschaftshaus, wurde im Dachgeschoss ein Schulmuseum eingerichtet. Durch einen glücklichen Umstand wurden während der Bauarbeiten auf dem Dachboden, der ehemals ein Heuboden war, viele alte Schulmöbel und Utensilien gefunden. Nachdem sie in unendlich vielen Stunden aufgearbeitet waren, wurden sie zu einer Ausstellung zusammengestellt. Aus dieser Ausstellung entstand das Seedorfer Schulmuseum. Aus Nachbardörfern, von Privatpersonen und aus Schulen sind im Laufe der Zeit weitere interessante Schulutensilien gespendet worden.

 

Zurück in die Vergangenheit ...

Heute verfügt das Museum über Bänke, Schulbücher, Landkarten usw. ab dem Jahre 1870. Alte Fotografien von der Seedorfer Schule und von Schulkindern runden das Bild ab. Die Bänke sind aufgebaut wie in einem einklassigen Schulraum. Sie sind dem Alter entsprechend aufgestellt. Einzelne Landkarten zeigen die Veränderung der Grenzen im Laufe der Jahrzehnte. Schulbücher aus dem letzten und vorletzten Jahrhundert verdeutlichen die gesellschaftliche Entwicklung bzw. Rollenverteilung zwischen Mann - Frau oder Junge - Mädchen.

 

Diese alte "Wandkarte des

Fürstenthums Lüneburg" ist ein eindrucksvolles Exponat deutscher Schulgeschichte.

Viele Karten und Bücher müssen leider noch überholt/restauriert werden. Aber jetzt schon ist das Museum ein Kleinod. Die "Seedorfer Dorfgemeinschaft" ist ständig bemüht, das Museum zu erweitern und einzelne Gegenstände besser darzustellen.

Neben den Schulutensilien werden auch einige archäologische Fundstücke und alte Bilder und Karten von Seedorf ausgestellt.

Öffnungszeiten nach Vereinbarung oder in den Sommermonaten Dienstags bis Freitags von 14.00 - 18.00 Uhr bzw. wenn der Treffpunkt-Kiosk geöffnet hat.
Eintritt frei.

Kontakt:
Seedorfer Dorfgemeinschaft e.V.
Zur Worth 1,
29549 Bad Bevensen - Seedorf
Tel.: 05821 / 7310 S. Ludwig
Email:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ein ganzer Klassenraum

wartet auf die Besucher des Museums.

Auf dieser alten Weltkarte

gehört Alaska noch zum russischen Kaiserreich.

Ein Blick aus der Schülerperspektive

in den Klassenraum

Schiefertafeln aus der Zeit unserer

Groß- und Urgroßeltrn.

Eine kleine Auswahl der Schulbuchsammlung.

"Frohes Lesen - Fibel für Stadt und Land"

aus den vierziger Jahren, des letzten Jahrhunderts ist ein besonderes Exponat des Seedorfer Schulmuseums.

Wer kennt noch solch eine

alte Rechtschreibkartei?

"Klasse für alle Schüler" - Seedorfer Schulmuseum erinnert an Dorfschul-Leben ( BLICKPUNKT 9/2007 vom 27.07.2007) [893 KB] Text: Siegfried Ludwig
Fotos: Andreas Springer

Wollsteiner Heimatstube

Der Heimatkreis Wollstein e. V. in Bad Bevensen ist die Vereinigung der Deutschen aus dem Kreis Wollstein in der ehemaligen preußischen Provinz Posen - heute Großpolen (Wielkopolska). Im Jahre 1945 erreichten mehr als 7.000 Flüchtlinge in einem geschlossenen Treck den Aufnahmekreis Uelzen. Seit Mitte der 70er Jahre bestehen bereits Kontakte auf Grund persönlicher Initiativen nach Wollstein - heute Wolsztyn. Gleich nach der Wende in den 90er Jahren wurden offizielle Kontakte auf Vereins- und kommunaler Ebene aufgenommen. Noch heute leben viele "Wollsteiner" und deren Nachkommen in Bad Bevensen und im Kreis Uelzen.

In der Heimatstube sind Haushaltsgegenstände, Urkunden, Schriftstücke, Bilder und sonstige persönliche Wertgegenstände, die die "Wollsteiner" im Fluchtgepäck mitgebracht haben, zu sehen. Die Sammlung des Heimatkreises kann von April bis Oktober immer dienstags zwischen 10 und 12 Uhr besichtigt werden. Gruppen sollten einen Termin vereinbaren.

Kontakt:
Wollsteiner Heimatstube
Horst Eckert
Gollerner Weg 54,
29549 Bad Bevensen
Tel.: 05821/7666
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wappen der Stadt Wollstein ca. 1910

Wollstein in der Provinz Posen

Ansicht von 1898

Der Wollsteiner See

Ansicht um 1915

Fotos: Privatsammlung A.Springer, Horst Eckert